Stottern
Stottern wird im Überbegriff als Redeflussstörung bezeichnet zusammen mit dem Poltern und bedeutet auffällige Unterbrechungen während des Sprechens.
Stottersymptome wie Wortwiederholungen treten bei vielen Kindern etwa um das 3. Lebensjahr auf und sind in der Regel nicht krankhaft. Man nennt dies dann Entwicklungsunflüssigkeiten oder physiologisches Stottern. In den meisten Fällen verschwindet es wieder im Laufe der weiteren Entwicklung, meist innerhalb weniger Monate.
Eine sichere Vorhersagemöglichkeit, ob das Stottern bei einem Kind später wieder vergeht, gibt es allerdings bislang nicht.
Die Ursachen für das Stottern sind nicht eindeutig geklärt; man geht davon aus, dass nicht ein einzelner Auslöser für das Stottern verantwortlich ist, sondern dass mehrere Faktoren zusammen kommen.
Eine sichere Vorhersagemöglichkeit, ob das Stottern bei einem Kind später wieder vergeht, gibt es allerdings bislang nicht.
Die Ursachen für das Stottern sind nicht eindeutig geklärt; man geht davon aus, dass nicht ein einzelner Auslöser für das Stottern verantwortlich ist, sondern dass mehrere Faktoren zusammen kommen.
Die Förderung der natürlichen Sprachentwicklung und Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen ist auch für die Prophylaxe des Stotterns bedeutsam. Wenn es zu Entwicklungsunflüssigkeiten kommt, hat der Kommunikationsstil eine besondere Bedeutung. So sollte man das Kind ausreden lassen und Aufmerksamkeit signalisieren, wenn man mit dem Kind spricht (z.B. durch Hinwenden und Blickkontakt). Große Sorge oder Unsicherheit der Eltern hinsichtlich der Symptome können von den betroffenen Kindern wahrgenommen werden. Daher kann es günstig sein, das Kind frühzeitig untersuchen zu lassen und sich beraten zu lassen.
Stottern kann sich in verschiedenen Formen äußern:
Es kann zu Wortwiederholungen aber auch zu Silbenwiederholungen kommen (dem klonischen Stottern) oder zu Blockaden oder Dehnungen (tonisches Stottern). Mischformen sind nicht ungewöhnlich. Das manifeste Stottern ist oft von weiteren Symptomen wie Mitbewegungen des Gesichts, des Körpers oder der Extremitäten begleitet.
Poltern hingegen bezeichnet schnelles Sprechen mit Auslassungen von Wortteilen.
Es kann zu Wortwiederholungen aber auch zu Silbenwiederholungen kommen (dem klonischen Stottern) oder zu Blockaden oder Dehnungen (tonisches Stottern). Mischformen sind nicht ungewöhnlich. Das manifeste Stottern ist oft von weiteren Symptomen wie Mitbewegungen des Gesichts, des Körpers oder der Extremitäten begleitet.
Poltern hingegen bezeichnet schnelles Sprechen mit Auslassungen von Wortteilen.
Da die Ursachen vielfältig sein können, umfasst die Diagnostik mehrere Bereiche des Sprechens und der Sprachentwicklung. Begleitende, altersgerechte Untersuchungen werden individuell ausgewählt.
Die Behandlung des Stotterns oder Polterns erfolgt individuell angepasst meist durch Logopäden. Falls weitere Auffälligkeiten der (Sprach-)Entwicklung vorliegen, werden diese Teile der Behandlung sein.
Entgegen früheren Meinungen muss ein Kind nicht vor dem Stottern geschützt werden, indem man die Symptome in der Therapie ignoriert. So ist nun auch die kindgerecht gestaltete direkte Arbeit am Stottern durch Logopäden üblich und erfolgreich.
Darüber hinaus ist die Beratung der Bezugspersonen von Kindern ein wichtiger Baustein des therapeutischen Konzepts.
Entgegen früheren Meinungen muss ein Kind nicht vor dem Stottern geschützt werden, indem man die Symptome in der Therapie ignoriert. So ist nun auch die kindgerecht gestaltete direkte Arbeit am Stottern durch Logopäden üblich und erfolgreich.
Darüber hinaus ist die Beratung der Bezugspersonen von Kindern ein wichtiger Baustein des therapeutischen Konzepts.
Fachbereich(e)
Weiterführende Links






