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Behandlungsspektrum, EuromedClinic

Sprach- und Sprechstörunge


Sprach- und Sprechstörungen betreffen den Erwerb der Sprache bei Kindern (s. Sprachentwicklungsstörung) aber auch Störungen bei Erwachsenen, nachdem der Spracherwerb abgeschlossen ist. Meist wird der Begriff eingegrenzt auf Störungen der Lautsprache und bezieht sich auf die Fähigkeit, Gedanken und Informationen sprachlich ausdrücken zu können. Man unterscheidet hierbei die Planung und den Einsatz der Sprache (Wortschatz, Grammatik) und das Sprechen, also die Formung von Lauten zu Wörtern durch die Sprechorgane des Mundes und Rachens.

Sprach- und Sprechstörungen können Folge einer nicht vollständigen Sprachentwicklung im Kindesalter sein. Sie können aber auch später auftreten durch Krankheiten des Gehirns, der Nerven oder Sprechorgane. Das Risiko, eine
Sprach- und Sprechstörung zu bekommen, entspricht dabei dem für die ursächlichen Erkrankungen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Risiken für das Entstehen einer ursächlichen Erkrankung frühzeitig erkennen.

Bei erworbenen Sprach- und Sprechstörungen fällt die Minderung oder der Verlust sprachlicher Fähigkeiten auf. Dies kann plötzlich auftreten oder auch langsam fortschreiten.
Manchmal kann eine Sprechstörung auch begleitet sein von anderen Einschränkungen der Sprechorgane, z.B. bei der Nahrungsaufnahme.

Die Diagnostik von Sprach- und Sprechstörungen umfasst alle Bereiche der Kommunikationsfähigkeit. Dies beinhaltet die ärztliche Untersuchung der Sprechorgane und Ohren, die Hördiagnostik und der differenzierten Erfassung sprachlicher Fähigkeiten.

Die Behandlung wird individuell abgestimmt auf die Art und das Ausmaß der Störung und beinhaltet häufig eine Übungstherapie.

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