Gelenkschmerzen
Gelenkschmerzen treten an Hüft-, Schulter- oder Kniegelenk auf und äußern sich in anhaltenden oder auch akuten Schmerzen, oft über Jahre hinweg. Meist ist die Beweglichkeit des Gelenks stark eingeschränkt.
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Die Schmerzen entstehen durch den Verschleiß der Gelenke, die in verschiedenen Stadien unterschiedlich stark sein können. Ursache ist die mechanische Überbelastung aufgrund einer angeborenen, erworbenen oder auch unfallbedingten Fehlstellung der sogenannten Gelenkpartner an Hüfte, Knie oder Schulter. Verformte Gelenke reduzieren die kraftübertragende Fläche am Gelenk, so dass bei Belastung ein vierfacher Druck entsteht.
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Anhaltende Gelenkschwellungen, Bindegewebserkrankungen, chronische Entzündungen oder Infektionen schwächen den Knorpel. Erst in diesem Stadium verkürzen sich Gelenkkapsel, Muskeln und Sehnen. Man ermüdet schneller und leidet unter Belastungsschmerzen. Knochenwülste, Knochenverdichtungen und in der Spätphase fleckförmige Zysten werden bei der Röntgendiagnostik sichtbar.
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Der chronische Prozess beim Gelenkverschleiß kann meist nur verlangsamt, aber nicht aufgehalten werden. Konservative Behandlungsmöglichkeiten sind Krankengymnastik, physikalische Anwendungen, Medikamente und Injektionen. Auch in einem frühen Stadium kann die operative Korrektur der Gelenkfehlstellung sinnvoll sein. Wenn ein Implantat schließlich als einzige Lösung in Frage kommt, ist es wichtig, dieses genau individuell anzupassen, da wie beim Schuhkauf nicht nur die Größe, sondern auch Form und Verwendungszweck der Gelenkimplantate entscheidend sind.
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