Divertikelkrankheit (Darm)
Divertikelkrankheit, Divertikulose, Divertikulitis Dickdarm-Divertikel sind sackförmige Ausstülpungen („Aussackungen“) der Darmwand
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Durch Muskellücken in der Darmwand kommt es bei zunehmenden Lebensalter, bei erhöhtem Druck im Dickdarm sowie bei anlagebedingter Stoffwechselstörung zu Ausstülpungen, die nur aus Schleimhautwand bestehen, die sogenannten Divertikel.
Häufig betroffen ist der „Krummdarm“, das sog. Sigma, ein S-förmiger Darmabschnitt im linken Unterbauch.
Ursache(n) : Falsche Ernährung (zu wenig Faserstoffe, zu viel Fett), Bewegungsmangel, Übergewicht, Darmträgheit mit Verstopfung
Die Divertikelkrankheit ist die häufigste Dickdarmerkrankung in den zivilisierten Ländern und nimmt mit steigendem Alter zu (bei 60-jährigen: 40 %).
Risiken: Durchbruch, Komplikationen wie Abszessbildung, Blutung, Entzündung (Divertikulitis), Divertikelruptur (Perforation) mit Austritt von Darminhalt, Fisteln, Darmverschluss, Divertikelblutung
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Häufig betroffen ist der „Krummdarm“, das sog. Sigma, ein S-förmiger Darmabschnitt im linken Unterbauch.
Ursache(n) : Falsche Ernährung (zu wenig Faserstoffe, zu viel Fett), Bewegungsmangel, Übergewicht, Darmträgheit mit Verstopfung
Die Divertikelkrankheit ist die häufigste Dickdarmerkrankung in den zivilisierten Ländern und nimmt mit steigendem Alter zu (bei 60-jährigen: 40 %).
Risiken: Durchbruch, Komplikationen wie Abszessbildung, Blutung, Entzündung (Divertikulitis), Divertikelruptur (Perforation) mit Austritt von Darminhalt, Fisteln, Darmverschluss, Divertikelblutung
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Ballaststoffreiche Ernährung, reichlich Flüssigkeit
Bei vorhandenen Divertikeln ohne Symptome: „gesunde Ernährung“, also schlackenreiche Kost und reichlich Trinken , gegebenenfalls Quellmittel ; Gewichtsreduktion
Allgemein : Vermeiden der oben genannten Ursachen
Bei vorhandenen Divertikeln ohne Symptome: „gesunde Ernährung“, also schlackenreiche Kost und reichlich Trinken , gegebenenfalls Quellmittel ; Gewichtsreduktion
Allgemein : Vermeiden der oben genannten Ursachen
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Meist (80 %) keine Beschwerden.
Typische Schmerzen: Druckempfindlichkeit im linken Unterbauch, Fieber
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Typische Schmerzen: Druckempfindlichkeit im linken Unterbauch, Fieber
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Gründliche Eingangsuntersuchung mit Befragung des Patienten
Labor-/Blutuntersuchung ; Ultraschalluntersuchung (Sonographie), Dickdarmspiegelung (Coloskopie)
Gegebenenfalls Röntgenuntersuchungen , Computertomographie Abdomen , Colon-Kontrasteinlauf
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Labor-/Blutuntersuchung ; Ultraschalluntersuchung (Sonographie), Dickdarmspiegelung (Coloskopie)
Gegebenenfalls Röntgenuntersuchungen , Computertomographie Abdomen , Colon-Kontrasteinlauf
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Bei Divertikulose: Therapie ballaststoffreiche Ernährung, reichlich Flüssigkeit, Ernährungsumstellung
Bei Verstopfung (Obstipation): z. B. Milchzucker (Lactulose).
Bei Divertikulitis (akuter Entzündung):
Ballaststoffarme Ernährung, Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente (5-Aminosalicylsäure) oder Infusionstherapie
„Ruhigstellung des Darmes“, Nahrungskarenz, krampflösende sowie schmerzstillende Medikamente, evtl. Operation
Operativ : bei Komplikationen meist notfallmäßig unter hohem Risiko
Ideal: Abstimmung und Konsens zwischen dem Internisten und dem Chirurgen:
frühzeitige Operation besonders bei jungen Patienten ( < 50 Jahre)
sonst sollte nach dem zweiten Schub der Divertikulitis die Operation mit der elektiven Entfernung des divertikelerkrankten Darmabschnittes erfolgen.
Bei elektiven , ggf. minimal-invasiven Eingriffen:
Fast-Track-Konzept : spezielle Formen der Schmerztherapie kombiniert mit intensiver Frührehabilitation, daher weniger Komplikationen, verbesserter Behandlungsverlauf
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Bei Verstopfung (Obstipation): z. B. Milchzucker (Lactulose).
Bei Divertikulitis (akuter Entzündung):
Ballaststoffarme Ernährung, Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente (5-Aminosalicylsäure) oder Infusionstherapie
„Ruhigstellung des Darmes“, Nahrungskarenz, krampflösende sowie schmerzstillende Medikamente, evtl. Operation
Operativ : bei Komplikationen meist notfallmäßig unter hohem Risiko
Ideal: Abstimmung und Konsens zwischen dem Internisten und dem Chirurgen:
frühzeitige Operation besonders bei jungen Patienten ( < 50 Jahre)
sonst sollte nach dem zweiten Schub der Divertikulitis die Operation mit der elektiven Entfernung des divertikelerkrankten Darmabschnittes erfolgen.
Bei elektiven , ggf. minimal-invasiven Eingriffen:
Fast-Track-Konzept : spezielle Formen der Schmerztherapie kombiniert mit intensiver Frührehabilitation, daher weniger Komplikationen, verbesserter Behandlungsverlauf
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