Asthma bronchiale
Das Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch sogenannte bronchiale Überempfindlichkeit gekennzeichnet ist und eine Verengung der Atemwege nach sich zieht. Diese Verengung kann durch Medikamente wieder rückgängig gemacht werden.
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Zu unterscheiden sind ein allergisches Asthma und ein nicht allergisches Asthma, wobei bei ersterem häufig Pollen, Hausstaubmilben und Tierproteine auslösende Faktoren sind. Beim nicht allergischen Asthma besteht keine allergische Grunddisposition. Häufig führen Infektionen oder Medikamente zur Auslösung eines Asthmaanfalles. Daneben sind auch gemischt-förmige Formen bekannt.
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Eine Prophylaxe besteht beim Asthma bronchiale insbesondere durch Vermeiden von aktivem oder passivem Rauchen. Bei bekanntem allergischen Asthma sollte den Allergenen soweit wie möglich ausgewichen werden.
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Anfallsartige Atemnot, Husten, trockener Reizhusten und pfeifendes Atemgeräusch. Alle diese Symptome können auch kombiniert auftreten.
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Die Diagnose erfolgt durch eine umfassende Erhebung der Krankheitsgeschichte, einer körperlichen Untersuchung und einer Auskultation der Lunge und Lungenfunktion, idealerweise als Ganzkörperplethysmografie. Bei allergischem Asthma wird ein Allergietest durchgeführt.
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Neben der Allergenkarenz und der Aufgabe von aktivem oder passivem Rauchen gibt es sehr erfolgreiche Medikamente, die zur weitgehenden Kontrolle des Asthmas führen. Hier sind insbesondere die inhalierbaren Aerosole bzw. Pulvermischungen zu nennen, diese enthalten entweder ein Kortikoid oder ein Beta2-Sympathikomimetikum, welches die Bronchien wieder erweitert. Sehr erfolgreich ist auch die Behandlung in einer fixen Kombination mit einem inhalierbaren Kortisonpräparat und dem Beta2-Sympathikomimetikum.
Sollte dies nicht zu einer Beschwerdefreiheit führen, können die Sprays oder Pulver um eine sog. systemische Therapie mit Tabletten (Theophyllin, Montelukast) ergänzt werden. Nur bei sehr starken Asthmafällen ist heute die systemische Gabe, d.h. dem Blut zugeführte Gabe von Kortison notwendig. zurück zur Diagnostik...
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