Akute Belastungsreaktionen
Von einer Belastungsreaktion spricht man, wenn der Organismus aufgrund einer aussergewöhnlichen seelischen, körperlichen oder psychosomatischen Belastung aus dem Gleichgewicht geraten ist – zum Beispiel beim Tod eines nahen Angehörigen, nach einem Unfall, nach Umzug in eine völlig fremde Umgebung usw.
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- Schlafstörungen
- Kreislaufstörungen
- Albträume
- Angst und depressive Zustände
- Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit
- Intrusionen, sog. "flash-backs": das belastende Erlebnis wird immer wieder innerlich durchlebt
- alle Arten psychosomatischer Symptome können auftreten: z.B. unklare Schmerzen, Beschwerden im Bereich der Geschlechtsorgane
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Zunächst wird erarbeitet, was auslösend für die Beschwerden und Symptome war. Im zweiten Schritt lernen die Betroffenen, die Intrusionen (wiederholtes inneres Erlebender belastenden Situation) so zu kontrollieren, daß sie nicht davon überschwemmt werden.
Dann werden – individuell auf die konkreten Erfordernisse des Einzelfalles abgestimmt - Verhaltensstrategien erarbeitet, mit deren Hilfe die Belastung gemeistert werden können. Dazu benutzen wir:
- imaginative Verfahren: hierbei macht man sich die Tatsache zu Nutze, daß unser Gehirn in der Lage ist, sowohl unangenehme und belastende Phantasien zu produzieren als auch entlastende und befreiende Vorstellungen hervorzubringen.
- narrative Verfahren: dabei geht es darum, die eigene Geschichte so zu verstehen, daß es möglich wird, das belastende Ereignis oder die belastenden Ereignisse in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. Das hat konkret zur Folge, daß die Betroffenen lernen, sich nicht mehr von der Belastung bestimmen zu lassen – sie ist zwar in der Lebensgeschichte vorhanden und wird auch nicht "ungeschehen" gemacht, beeinträchtig aber nicht mehr das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit.
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Dann werden – individuell auf die konkreten Erfordernisse des Einzelfalles abgestimmt - Verhaltensstrategien erarbeitet, mit deren Hilfe die Belastung gemeistert werden können. Dazu benutzen wir:
- imaginative Verfahren: hierbei macht man sich die Tatsache zu Nutze, daß unser Gehirn in der Lage ist, sowohl unangenehme und belastende Phantasien zu produzieren als auch entlastende und befreiende Vorstellungen hervorzubringen.
- narrative Verfahren: dabei geht es darum, die eigene Geschichte so zu verstehen, daß es möglich wird, das belastende Ereignis oder die belastenden Ereignisse in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. Das hat konkret zur Folge, daß die Betroffenen lernen, sich nicht mehr von der Belastung bestimmen zu lassen – sie ist zwar in der Lebensgeschichte vorhanden und wird auch nicht "ungeschehen" gemacht, beeinträchtig aber nicht mehr das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit.
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