Erste minimalinvasive OP‘s von Nebenniere und Sodbrennen durch einen der europaweit erfahrensten Chirurgen
Neues Schilddrüsenzentrum ermöglicht Patienten sofortige WiederherstellungFürth/Nürnberg: Mit der ersten minimalinvasiven laparoskopischen OP der Nebenniere sowie einer ebensolchen Operation wegen Sodbrennen hat der europaweit mit zu den erfahrensten Chirurgen auf diesem Gebiet gehörende Prof. Dr.med. Thomas Böttger, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, soeben erstmals zwei Patienten in dieser patientenschonenden Technik in der Chirurgie des Euromed Allgemeinen Krankenhaus operiert. Beide Patienten können die Klinik bereits morgen - nach 3 Tagen Aufenthalt - wieder verlassen. Im Falle eines offenen Eingriffs hätten die Patienten mit 10 bis 14 Tagen Aufenthalt rechnen müssen – zusätzlich zu einem wesentlich größeren Schnitt. Der Nebennieren-Patientin war dieses schonendere OP-Verfahren durch die ursprünglich behandelnden Ärzten sogar aus medizinischen Gründen gänzlich verwehrt worden.
Das neue Schilddrüsenzentrum für endokrine Chirurgie (Schilddrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse) ist besonders im Jodmangelgebiet Mittelfranken von Interesse, da hier sehr viele Schilddrüsenerkrankungen vorkommen. Für Patienten, die noch im Berufsleben stehen, ist eine rasche Wiederherstellung nach einer Operation sehr wichtig. Die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“ ist auch bei diesen Erkrankungen möglich. In der Regel können die Patienten bereits nach zwei Tagen mit einem kosmetisch sehr günstigen Ergebnis das Krankenhaus verlassen und nach sieben Tagen ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Im Fall der betroffenen Euromed-Patientin Angela Urbschat, 52, bei der kürzlich durch Zufall ein Tumor an der Nebenniere festgestellt worden war, ist die Erleichterung besonders groß. Ihre Ärzte hatten mit Verweis auf die Größe des Tumors nur eine offene Operation für geeignet gehalten. Mit Hilfe des laparoskopischen Eingriffs durch Prof. Dr. med. Böttger konnte sie sich jedoch bereits einen Tag nach der Operation, die am 12.1.2011 stattfand, frei im Haus bewegen. Statt einer 15 cm langen Narbe hat sie nun einen Schnitt von nur ca. drei Zentimetern.
Der zweite Patient, Daniel Bäuerlein, 31, litt jahrelang ca. alle zwei Tage unter Sodbrennen und musste daher Tabletten einnehmen, die am Schluss kaum noch wirkten. Als Folge des Reflux war er chronisch heiser, weil die Säure schon die Stimmbänder angegriffen hatte. Er konnte nach der laparoskopischen Operation bereits am nächsten Tag ein normales Mittagessen einnehmen. Quälendes Sodbrennen gehört für ihn der Vergangenheit an. Auch er wird die Klinik morgen verlassen können.
Prof. Böttger zählt auf dem Gebiet der laparoskopischen Chirurgie zu den europaweit erfahrensten Operateuren. Selbst große Operationen am Dickdarm oder Entfernungen von Magen oder Speiseröhre werden von ihm erfolgreich bei gut- und bösartigen Erkrankungen in dieser Technik durchgeführt. Diese spezielle Technik und Erfahrung kommt nun auch gesetzlich versicherten Patienten in seinem chirurgischen Zentrum des Euromed Allgemeines Krankenhaus zugute.
14. Januar 2011
Kontakt für Rückfragen:
Karin Rönspies, Tel. 0911-377 47 33 oder roenspies@milemark.de








